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GoBD einfach erklärt: Was Selbstständige beachten müssen

Veröffentlicht am 17. Juli 2026

Kaum ein Begriff sorgt bei Selbstständigen für so viel Unsicherheit wie die GoBD. Dabei steckt hinter der sperrigen Abkürzung kein Hexenwerk, sondern ein überschaubares Set an Regeln dafür, wie deine Rechnungen und Belege digital geführt und aufbewahrt werden müssen. Hier erfährst du, was die GoBD wirklich verlangen – und welches weit verbreitete Versprechen nur ein Marketing-Mythos ist.

Hinweis: Dieser Artikel ist eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Was ist die GoBD überhaupt?

GoBD steht für „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“. Dahinter steckt kein eigenes Gesetz, sondern ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums, das regelt, wie digitale Buchführung und Belege aussehen müssen, damit das Finanzamt sie anerkennt.

Wichtig: Die GoBD gelten praktisch für alle Unternehmer – auch für Freiberufler und Kleinunternehmer mit einfacher Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Sobald du Rechnungen schreibst oder Belege digital aufbewahrst, bist du dabei. Eine Mindestgröße oder Umsatzgrenze gibt es nicht.

Die Kernprinzipien einfach erklärt

Die GoBD lassen sich auf wenige Grundsätze herunterbrechen:

Was das in deinem Alltag konkret bedeutet

Für Solo-Selbstständige und kleine Firmen läuft es meist auf vier Gewohnheiten hinaus:

Der Mythos von der „GoBD-Zertifizierung“

Immer wieder werben Anbieter mit „GoBD-zertifizierter Software“. Die ehrliche Wahrheit: Eine offizielle GoBD-Zertifizierung gibt es nicht. Die Finanzverwaltung prüft keine Programme und erteilt keine Zertifikate oder Positivtestate – das stellt das BMF-Schreiben selbst klar. Auch Prüfsiegel von Drittanbietern binden das Finanzamt nicht.

Software kann GoBD-konformes Arbeiten immer nur unterstützen. Verantwortlich für die Ordnungsmäßigkeit bleibt in jedem Fall der Unternehmer, also du – dazu gehört auch, dass du deine Abläufe im Zweifel erklären kannst (Stichwort Verfahrensdokumentation: eine kurze Beschreibung, wie Belege bei dir entstehen und abgelegt werden). Wer dir „garantierte GoBD-Konformität“ per Siegel verspricht, verspricht also mehr, als überhaupt möglich ist.

So hilft dir easyfactura beim GoBD-konformen Arbeiten

Genau deshalb formulieren wir es ehrlich: easyfactura macht dich nicht automatisch „GoBD-konform“ – aber die App unterstützt dich bei den Routinen, auf die es ankommt:

Das Ganze kostet 13,95 € pro Monat, ist monatlich kündbar – und die ersten 7 Tage testest du kostenlos.

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